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Faschingsturnier 2010

Faschingsturnier – Individualturnier vom 23. 1. 2010

Bereits nach den Anmeldungen zu schließen, stand ein großes Turnier bevor. Trotz einer kurzfristigen Absage, konnten mit 29 Teilnehmern schlussendlich doch ein Großturnier mit 7 Tischen durchgeführt werden – ich glaube in letzter Zeit nur übertroffen durch das traditionelle Weihnachtsturnier. Das Männer-Trio Gerhard D., Franz Z. und Peter N. kamen natürlich pflichtgemäß sehr knapp, aber doch noch pünktlich nach Nondorf – der Grund war ganz klar – Peter N. hatte in Waidhofen aus Zeitgründen, nur mehr eine halbe Pizza gegessen, ansonsten wäre die Startzeit 14°° nicht zu halten gewesen. Franz Z. stand bereits nervös statt vor seinem Haus, vor der evangelischen Kirche in der Lindenhofstraße bereit, denn durch diese „hohle Gasse“ mussten Gerhard D. und Peter N. sicher kommen. Was zwar um 13’40 geschah, jedoch mit einem Auto mit Passauer Kennzeichen, in das Franz Z. absolut nicht einsteigen wollte. Erst nach mehrmaligen Hupen, sah er sich die beiden „Deutschen“ an, die da sicher nach dem Weg fragen wollten....Jedenfalls pünktlich in Nondorf ergab sich beim Einzug in das Gasthaus Ambrozy eine ordentliche Bridge-Rallye zwischen Helga U. und Gerhard D. , die letzterer locker für sich entschied, wissend dass Franz Z. und Peter N. gerne die rote Laterne von Helga U. übernehmen würden. Nach den gehörigen Begrüßungs-Bussis kreuz und quer im großen Saal fanden einige originelle Kostümierungen große Beachtung und Bewunderung der Mitspieler.

Besonders beachtet wurde dabei Anneliese P., deren Kostümierung in verschiedene Richtungen ausgelegt wurde: sie selbst sah sich eher als ältere Küchenhilfe, Peter N. meinte sie sei die „Witwe Bolte“ von Wilhelm Busch, andere wieder meinten sie sei die Mamsell am Hofe Louis XIV. Gisela D. trat als Lady mit dem grünen Schal aus den 20.er Jahren auf, Adele T. war die Lehar-Dame mit rotem Schal, Gertrude H. wieselte wie eine graue Maus durch den Saal und wusste mit einer kleinen, zahmen Maus, die Mitspieler zu erschrecken. Emma L. sah das ganze als „life is a party“ und trug dieses Motto auch auf ihren Bacardi-Strohhut. Horst P. klärte uns mit seinem Burnus auf, dass die erschienen Damen heute ihm als Scheich zustünden. Klaus St. segelte als Batman durch die Runde. Manfred V. ordinierte heute als Dr. Groß-Schlemm, und Franz Z. blickte als Pirat in die Runde. 

Peter R. hatte bereits dem Computer alles Nötige eingegeben und unsere Präsidentin Margit J. als „Red Zac Lady“ bekam die Hilfe von Emma L. durch einen scharfen Pfiff endlich das Getratsche einzustellen und so konnte schließlich das organisatorische für das Turnier erklärt werden. Das Turnier konnte beginnen.

Kaum hatte das Turnier begonnen und die ersten Karten wurden von den Spielern aufgenommen, wieselte schon Gertrude H. – unsere graue Maus - durch den Saal und fotografierte fleißig, was Emma L. zu der Bemerkung veranlasste: sie wolle sicher nicht die Gesichter, sondern die Karten fotografieren, um dies später im Lizit zu berücksichtigen – dazu hätte sie jedoch ein Riesendisplay am Fotoapparat benötigt. Nach einigen Runden, kam jeder dahinter, welchem Spieler er heute von Tisch zu Tisch zu folgen hatte und so konnten die einzelnen Runden rasch problemlos über die Bühne gehen. Allerdings gab es auch Tücken, wenn man sich nicht selbst vergewisserte, wo man hingehörte, sondern nur auf rasch zugeschmissene Ratschläge hörte. In der 12. Runde wollte Gertrude H. partout am Tisch 2 die Karten aufnehmen um dort zu spielen, während am Tisch 4 Anneliese St., Helga U. und Manfred V. sehnsüchtig nach dem 4. Partner Ausschau hielten. Sehr viele Schlemm’s waren nicht zu verzeichnen, aber ein Board zeigte bei der Auswertung doch einige 6-er Ansagen bei Treff. Es gab auch ein Board wo über den ganzen Saal ein Ohne-Spiel durchlizitiert wurde, durchgeführt allerdings in unterschiedlichen Höhen. Bemerkenswert aus meiner Sicht war ein Board mit Gerhard D. wo 5 Karo gegen starke Punktepräsenz erfüllt wurde.  

Fast jedem Spieler war auch eine Pause vergönnt und so konnten schließlich für jeden Spieler mindestens 13 Runden verbucht werden, einige brachten es auf 14 Runden mit je 2 Boards, was natürlich einen schnellen Wechsel und eine kurze Pause bedeuteten. Nach Abschluss des Turniers hatte Peter R. keine Mühe mit dem Eingeben der Resultate – jedoch bedurfte es einiges gute Zureden an den Drucker, die Ergebnisse auch schriftlich auf Papier zu bringen. Nach dem obligatem Siegerfoto von Helgard B., Horst P. und Margit J. stellte sich heraus, dass unser Scheich doch die Damen gut behütet hatte und nur eine sich in der Wertung an ihm vorbeischlängelte. 

Zum Abschluss gab es Heringsschmaus, Thunfischsalat oder Kümmelbraten und in lockerer Unterhaltung klang das Turnier aus. Der letzte harte Kern des Turniers mit Emma L., Peter R., Klaus St., Anneliese St., Franz Z., Gerhard D. und Peter N. brachte am runden Tisch noch einige Witze an den Mann bzw. an die Frau.  Peter-Paul Nagele.